Gelebte Ökumene – Liturgische Umgestaltung für Gottesdienste beider Konfessionen

Seit 2017 wird die St. Piuskirche in Mannheim-Neuostheim soweit umgestaltet, dass sie künftig von beiden Kirchengemeinden im Stadtteil genutzt werden kann. Der Abriss der außenliegenden Sakristei schaffte im ersten Bauabschnitt die Voraussetzungen für dieses Leuchtturmprojekt. Die Sakristei selbst wurde provisorisch in das Kircheninnere verlegt, ihr Neubau ist in einem dritten Bauabschnitt für das Jahr 2020 geplant.

Die St. Pius Gemeinde wurde Anfang 1955 gegründet. Zu dieser Zeit gab es in Mannheim-Neuostheim weder eine Pfarrkirche noch ein Pfarrhaus. Ein Jahr später war die neue Kirche errichtet, sie wurde im März 1956 bischöflich eingeweiht und der Kirchengemeinde übergeben. Seitdem ist sie mit dem im Untergeschoss liegenden Gemeindesaal das Zentrum der katholischen Kirchengemeinde. Schon 1969 begann die katholische Kirchengemeinde St. Pius ein reges Miteinander mit den evangelischen Christen der Thomasgemeinde Neuostheim zu pflegen. Heute ist diese Ökumene eine Selbstverständlichkeit, und aus den vielen gemeinsamen Jahren entstand eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft.

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