Nachhaltige Wärme

Die 1968 erbaute Dreifaltigkeitskirche in Sandhausen ist ein Zentralbau, in dem die Anstöße des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) gezielt umgesetzt wurden. In der vom Freiburger Weihbischof Karl Gnädiger geweihten Kirche haben alle 800 Gottesdienstbesucher beste Sicht, da der sechseckige Raum pfeilerlos ist. Die Gliederung erfolgt durch Ornamente. Für die Akustik ist diese Gestaltung optimal. Neben den großen Kirchenraum gibt es bei der Sakristei auch einen kleineren, der für die Werktagsgottesdienste genutzt wird.

Im Zuge einer umfassenden energetischen Sanierung wurde neben diversen Dämmmaßnahmen auch die Heizanlage erneuert. Die bestehende Öl-Warmluft-Heizung wärmte vor allem die Sakristei und den Bereich für den Werktagsgottesdienst nur unzureichend, was vor allem für ältere Gottesdienstbesucher problematisch war. Mit Hilfe der Pfälzer Katholischen Kirchenschaffnei konnte nun ein Nahwärmenetz zum angrenzenden Schulzentrum eingerichtet werden. Mit dem dortigen Blockheizkraftwerk wird ein optimaler ökologischer Energieeinsatz gewährleistet, das heißt vor allem Energie gespart. Durch die zusätzliche Installation verschiedener Heizkreise können die Räume der Kirche nun unterschiedlich und zielgerichtet gewärmt werden.

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Eckdaten des Projekts

 

Objekt:
Kirche Heilige Dreifaltigkeit

Ort:
Sandhausen

Unterstützung:
Erneuerung der Heizungsanlage
2011

Fördersumme:
58.000 Euro

> Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen

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