Ein offenes Gotteshaus

1130 wurde die Abtei Neuburg oder auch Abtei vom heiligen Bartholomäus als Benediktinerkloster gegründet. Seit damals hatte das Anwesen viele Besitzer. Verschiedene Orden lebten hier, nach der Säkularisierung aber auch Privatpersonen. Die Abtei hat heute viele Geschichten zu erzählen. So wohnte ein Verwandter Goethes dort, der einen wahren Kult um den Dichter betrieb. In dieser Tradition besuchten viele Literaten und Persönlichkeiten auch nach weiteren Besitzerwechseln die Abtei. Seit 1926 gehört das Anwesen wieder dem Benediktinerorden. Die heute dort lebenden Mönche kümmern sich liebevoll um den Erhalt des Klosters und empfangen gerne interessierte Besucher.

Nach der Außenrenovation standen umfangreiche Baumaßnahmen im Inneren der Klosterkirche an. Die Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei in Heidelberg förderte die Umsetzung: Der schadhafte Boden wurde saniert, die Wände gestrichen. Beleuchtung, Lautsprecher- und Heizungsanlage entsprechen nun wieder heutigen Anforderungen. Darüber hinaus wurde die Klosterkirche von der Künstlerin Maria Theresia von Fürstenberg in Zusammenarbeit mit dem Architekten Christian Taufenbach neu gestaltet. Die fließenden Formen und Farben der neuen Fenster tauchen die Kirche in ein harmonisierendes, einladendes Licht, das jeden willkommen heißt.

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Eckdaten des Projekts


Objekt:
Klosterkirche Abtei Neuburg

Ort:
Heidelberg

Unterstützung:
Innenrenovation

Fördersumme:
150.000 Euro

> Seelsorgeeinheit Heidelberg Neckartal

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