Kunst und Reflektion auf dem Berg

Auf dem Weg vom Titisee zum Feldberg erreicht man 1260 Meter über dem Meeresspiegel Deutschlands höchstgelegene Pfarrkirche, die Kirche Verklärung Christi. Sie wurde zu Beginn der 1960er-Jahre vom Karlsruher Architekten Rainer Disse erbaut und bietet Platz für 250 Gläubige.

Um die Attraktivität der Feldkirche zu erhöhen, bat die Kirchengemeinde St. Wendelin die "Gemeinschaft Christlicher Künstler" (GCK) eine künstlerische Infrastruktur in und um die Kirche aufzubauen. Aus der Bitte erwuchs das Projekt "Kunst in Kirche. Ikonolog" ein gelungener Dialog der Kirchengemeinde, der politischen Vertreter des Ortes und der GCK.

Mit der Unterstützung der Gemeinde Feldberg wurde um die Kirche ein Kunstweg eingerichtet mit Werken von zwölf freien Künstlern. Der Kontrast der von Juli bis Oktober 2014 zugänglichen Kunstwerke im Inneren der Kirche, die das Kircheninnere als Andachtsraum achten, und den Kunstwerken unterm freien Himmel stellte den Betrachter vor Fragen nach Identität. So wurde das Nachdenken über persönliche und lokale, aber auch kirchliche und künstlerische Identität angeregt. Die Erzbischof Hermann Stiftung förderte das Projekt, das sich dem hohen Anspruch stellte, mit ihren Werken eine Ordnung für vielfältige Einsichten zu transportieren.

Eckdaten des Projekts


Projekt:
Kunst in Kirche, Ikonolog

Ort:
Feldberg

Unterstützung:
Projektdurchführung
2014

Fördersumme:
10.000 Euro

> Gemeinschaft Christlicher Künstler 

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