Ort der Entschleunigung, Orientierung und Selbstbestimmung

Veranstaltungsreihe „Mittwoch im Kloster“ im Kloster Lichtenthal in Baden-Baden

Über die essentiellen Fragen des Menschseins nachzudenken und sich auszutauschen, dazu wollte die Veranstaltungsreihe „Mittwoch im Kloster“ mit Vorträgen, Lesungen, Gesprächen und Performance anregen. Gemeinsam vom Theater der Stille und dem Kloster Lichtenthal in Baden-Baden organisiert, gab es von Juli bis Oktober 2020 Vorträge zu Themen wie „Angst und Urvertrauen“, „Die Krise der Lebensmitte“ und „die Liebe zur Einsamkeit“ von philosophischen, psychologischen, theologischen und spirituellen Referent*innen. Einen künstlerischen Zugang zu den Themen boten die Darbietungen des Theaters der Stille.

Seit drei Jahren entwickelt sich das Kloster Lichtenthal mit Angeboten zum religionsübergreifenden Austausch zu einem Begegnungsort von säkularer und religiöser Welt. Das kontemplative Leben der Schwestern der Cistercienserinnen-Abtei kann dabei als ein Gegenentwurf zu den Beschleunigungstendenzen des gesellschaftlichen Lebens gesehen werden. Mit der Veranstaltungsreihe „Mittwoch im Kloster“ möchten das Kloster und das Theater der Stille auch erreichen, dass die Menschen das Kloster als Ort für Entschleunigung, Orientierung und Selbstbestimmung wahrnehmen.

Die Erzbischof Hermann Stiftung hat die Veranstaltungsreihe 2020 erneut gefördert.

©Foto: Ursula Albrecht

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