Das Erbbaurecht -
ein eigenes Haus ohne teures Grundstück

Das Erbbaurecht ermöglicht den Weg zum eigenen Haus, ohne dass ein Grundstück erworben werden muss. Der Erbbaurechtsnehmer entrichtet für das Grundstück lediglich einen jährlichen Zins. Das reduziert gerade zu Beginn der Baufinanzierung die aktuelle Belastung erheblich und hat den Vorteil,  dass die verfügbaren Mittel in den Hausbau investiert werden können.

Mit anderen Worten: Das Bauland wird nicht gekauft, sondern langfristig gepachtet. Wobei das Haus auf dem Erbbaurechtland vererbt oder verkauft werden kann. Der Erbbaurechtsvertrag ändert sich beim Besitzerwechsel nicht und der Erbbauzins ist unabhängig von allen Wertsteigerungen des Grundstücks. Das schafft auch für nachkommende Generationen Sicherheit.

Das Erbbaurecht hilft Familien

Für Familien mit Kindern gewährt die Pfarrpfründestiftung Ermäßigungen beim Erbbauzins. Dieser Nachlass erleichtert den Familien die Finanzierung ihres Eigentums. Pro Kind wird während der ersten sieben Jahre der Laufzeit eines Erbbaurechts ein Nachlass von 20 Prozent auf den Erbbauzins gewährt, maximal sind 80 Prozent möglich. Dies gilt für Kinder, die im Haushalt des Erbbaurechtsnehmers leben und nicht älter als 18 Jahre sind.

Erbbaurecht ist kein Besitz zweiter Klasse, sondern eine attraktive Alternative zum Grundstückskauf. Steuerlich wird das Haus auf dem Erbbaugrundstück genauso behandelt wie auf einem gekauften Grundstück. Auch für die Vergabe von Baudarlehen gelten im Prinzip gleiche Kriterien. Das Erbbaurecht wurde in Deutschland bereits 1919 gesetzlich verankert, um auch Familien mit geringerem Einkommen die Bildung von Eigentum zu ermöglichen.

Zum Download für Sie:

PDF-Formulare zum Thema Erbbaurecht:
> Erbbaurechtsvertrag
> Bewerber-Fragebogen

> Einzugsermächtigung für den Erbbauzins

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