Die Geschichte -
Ursprung in der Säkularisation

Die Wurzeln der Kirchenschaffnei gehen zurück auf die Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals wurden alle Klöster und Stifte der Kurpfalz aufgelöst und deren Vermögen in mehreren „Schaffnereien“ verwaltet. In diesen kurfürstlichen Verwaltungsstellen waren so genannte Schaffner damit beschäftigt, den Zehnten einzuziehen. Etwa siebzig Jahre später – im Jahr 1873 – vereinigten sich alle Schaffnereien, Kollekturen und Verrechnungen Nordbadens zur „Pfälzer Katholischen Kirchenschaffnei in Heidelberg“. Sie verwaltet unterschiedliche kirchliche Stiftungsgüter, zum größten Teil aus der Einziehung der kurpfälzischen Klöster und Stifte in der Reformationszeit.

Die Stiftung wird verwaltet durch die Dienststelle gleichen Namens mit Sitz in Heidelberg. Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage der Dienststelle.

Pfälzer in Baden?

Der Regionalbezug „Pfälzer“ ist historisch gewachsen und bezieht sich auf den ehemals kurpfälzischen Teil Badens. Mit dem Bundesland Rheinland-Pfalz hat er nichts zu tun. Unser Verwaltungsbereich erstreckt sich auf Nordbaden vom Taubertal bis vor die Tore Karlsruhes. Hauptaufgaben der Stiftung sind der Bau und die Unterhaltung von 42 Kirchen und Pfarrhäusern im ehemals kurpfälzischen Teil Badens. Eine Arbeit, die dem Gemeindeleben der Gläubigen einen würdigen Rahmen schafft.

Das Wort „Schaffnei“ stammt vom mittelalterlichen Wort „Schaffnerei“. Dies war eine Verwaltungsstelle zu kurfürstlichen Zeiten, die Schaffner (=Verwalter) zum Einzug des Zehnten beschäftigte.

Der Film zur Kirchenschaffnei

> Einfach reinklicken

Ich möchte stiften!