Zukunftsweisende Umnutzung eines Kirchenraumes

Die Kirche St. Bartholomäus befindet sich in der Ortsmitte des Heidelberger Stadtteiles Wieblingen. Sie erinnert vom Typus her an eine dreischiffige Basilika und wurde Mitte der 1950er Jahre vom Erzbischöflichen Bauamt Heidelberg unter Federführung des Architekten Manfred Schmitt-Fiebig im Stil der Moderne geplant und bauleitend realisiert. 

Da das örtliche Gemeindehaus abbruchreif ist, wurde 2012 erstmals über eine Zusammenlegung von Kirche und Gemeinderäumen nachgedacht. Dabei fand eine planerische Auseinandersetzung mit dem notwendigen Raumprogramm für Kirchen-, Gemeindehaus- und Verwaltungsnutzung statt. Das Erzbischöfliche Bauamt Heidelberg brachte das Konzept ein, Kirchen- und Gemeindehausnutzung miteinander zu verbinden und im bestehenden Kirchengebäude unterzubringen. Der Einbau von Gemeinderäumen in die Kirche erfordert einen rücksichtsvollen Umgang mit dem fein gegliederten Tragwerk und der Raumhülle mit ihrer künstlerischen Ausstattung. Das gelingt durch die Entwicklung eines eigenständigen Baukörpers, der als Einschub in das westliche Kirchenschiff eingefügt wird, ohne mit den tragenden Teilen in Berührung zu kommen. 

Diese für das Fortbestehen der Gemeinde zukunftsweisende Maßnahme fördert die Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei in Heidelberg durch einen freiwilligen Zuschuss. 

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Eckdaten des Projekts

 

Objekt:
Pfarrkirche St. Bartholomäus

Ort:
Heidelberg-Wieblingen

Unterstützung:
Innensanierung und Einbau der Gemeinderäume
2016


Fördersumme
526.875 Euro

> Kirchengemeinde HD-Wieblingen

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