Kinder trauern anders als Erwachsene

Der Verlust einer nahestehenden Person kann das Leben von Kindern aus dem Gleichgewicht bringen. Solch ein einschneidendes Erlebnis hat oftmals Auswirkungen auf die allgemeine Lernfähigkeit, vor allem aber auf Beziehungs- und Bindungserfahrungen. Da sich die Erkenntnisse aus der Trauerarbeit mit Erwachsenen nicht einfach auf Kinder übertragen lassen, rief der Hospizdienst Emmendingen-Tiengen-Freiamt ein Projekt zur Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen ins Leben.  

Das kostenfreie Gruppenangebot findet einmal pro Monat statt und richtet die Aufmerksamkeit auf das Kind in seinem jeweiligen familiären und sozialen Kontext. Die Trauergruppe, die aus maximal sechs Kindern besteht, schafft eine Atmosphäre der Vertrautheit und einen geschützten Rahmen, da alle ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Im Vordergrund stehen Angebote aus dem Bereich der bildenden Künste, Tanz-, Theater und erlebnispädagogische Elemente. Darüber hinaus werden Einzelgespräche, Familienarbeit und die Vernetzung mit dem direkten Umfeld (Kindergärten, Schulen, Gemeinden etc.) angeboten. 

Die Gemeinschaftsstiftung fördert dieses Projekt großzügig, um trauernden Kindern Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen.

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Eckdaten des Projekts


Projekt:

Aufbau einer Kindertrauergruppe mit flankierenden Angeboten zur Kindertrauer

Ort:
Emmendingen

Unterstützung: 
Durchführung
2016

Fördersumme:
19.500 Euro

> Hospizdienst Emmendingen-Tiengen-Freiamt

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