Vorreiter beim Umweltschutz

Zur ureigenen Aufgabe des Breisgauer Katholischen Religionsfonds gehört die Pflege sakraler Gebäude, damit die architektonischen Werke auch für die Zukunft erhalten werden. Nun stellt sich der Religionsfonds als einer von drei Investoren des Solarparks in Schutterwald bei Lahr auf eine weitere Weise in den Dienst künftiger Generationen. Die Idee dazu hatte die Erzdiözese Freiburg, die damit für eine Premiere sorgt: den ersten Solarpark, der mit Hilfe einer kirchlichen Stiftung erbaut wurde.

Das in Waghäusel ansässige Unternehmen Wircon errichtete binnen eines Monats den Solarpark mit 7.500 Solarmodulen auf einer vier Hektar großen Fläche. Mit der Anlage werden pro Jahr rund 1.300 Tonnen des klimaschädlichen CO2 eingespart und damit ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Mit den jährlich produzierten zwei Millionen Kilowattstunden können rund 700 Vier-Personen-Haushalte mit grünem Strom versorgt werden.

Bei diesem nachhaltigen Projekt arbeiten die Stiftungen der Erzdiözese Hand in Hand: Die Hälfte der Fläche ist nämlich im Besitz der Pfarrpfründestiftung, die das Gelände gerne zur Verfügung stellte. Das restliche Areal gehört der Gemeinde Schutterwald. Als Investoren zeichnen neben dem Religionsfonds auch das Siedlungswerk Baden e. V. und das Familienheim Bruchsal e. V.

Am 13. Oktober wurde die Anlage feierlich von Domdekan Andreas Möhrle gesegnet und an die Betreiber übergeben.

Eckdaten des Projekts


Projekt:
Solarpark Schutterwald

Ort:
Schutterwald

Unterstützung:
Investor der "Zweiten Energie- und Solarpark Schutterwald GmbH"
Beginn 2014

Fördersumme:
Investment

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