Großer Name, großes Vermächtnis

Sein Nachlass solle für „das Gottgefällige, der Kirche Förderliche“ verwendet werden, schrieb Erzbischof Bernhard Boll in seiner letztwilligen Verfügung. Als er am 6. März 1836 verstarb, vermachte der erste Freiburger Erzbischof fast sein gesamtes Vermögen dem Bistum. Dazu gehören vor allem Immobilien in Freiburg und Bruchsal.

Heute dienen die Erträge der Erzbischof Bernard Stiftung dazu, die Erzdiözese bei baulichen Aufgaben insbesondere in Kirchenräumen zu unterstützen. So konnte beispielsweise im Edith-Stein-Haus, dem Gemeindezentrum der Katholischen Hochschulgemeinde Heidelberg, ein Gottesdienstraum für die Studentenseelsorge eingerichtet werden. Auch die neue Autobahnkirche an der BAB 81 Stuttgart-Singen auf der Höhe der Autobahnraststätte Engen wurde mit erheblichen Zuwendungen bedacht. Oder auch die Restauration der Chororgel im Freiburger Münster, um nur einige Beispiele zu nennen.

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