Modernes Innenleben in denkmalgeschütztem Gebäude

Nach drei Jahren aufwändiger Kernsanierung eröffnete das denkmalgeschützte neoklassizistische Gebäude in der Hauptstraße 37 im Herzen von Heidelberg im März 2019 als modernes Geschäftshaus. Die Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei hatte es 2014 erworben und die schwierige Sanierung der Innenräume in Angriff genommen.

Das 1911 ursprünglich als Kino erbaute und später als Gastronomiegebäude genutzte Haus mit seiner beeindruckenden und die Straße prägenden Architektur erfüllt nun alle Voraussetzungen eines modernen Geschäftsgebäudes. Die Haustechnik ist auf dem Niveau eines Neubaus, die Mietfläche flexibel und barrierefrei nutzbar und im Treppenhaus sorgen großzügige Fenster für viel Tageslicht -  eine Seltenheit in einem Kaufhaus, als das es jetzt vor allem genutzt wird. Im Inneren wurden originaler Stuck und historische Holzarbeiten in den Geschossen soweit wie möglich freigelegt. Wichtig für die gewerblichen Mieterinnen und Mieter ist, dass sie nun jederzeit von der Rückseite des Gebäudes anliefern können. 

Kompliziert und zeitaufwändig waren die Sanierungsarbeiten, weil sie in einer belebten und eng bebauten Innenstadt ablaufen mussten. Die Baufirmen konnten keinen Kran aufstellen, die bei der Entkernung anfallenden rund 1.000 Tonnen Bauschutt und Abbruchmaterial mussten von Hand und mit Schubkarren über die Tiefgarage abtransportiert werden.

Nach der Sanierung ist das Gebäude ein Schmuckstück für die Heidelberger Innenstadt und gleichzeitig eine zukunftsfähige Investition für die Stiftung. Auf rund 750 Quadratmetern haben das Kaufhaus und ein Büro Platz für ihre Angebote gefunden.

Gemäß dem deutschem Stiftungsrecht sichert die Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei mit der Sanierung ihr Stiftungskapital, das gemäß den Stiftungszweck in ihre Förderprojekte fließt.

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