„Voices of Freiburg“: Installation zum Mitmachen in der Universitätskirche Freiburg

„Haben wir von allem zu viel und von Gott zu wenig?“ Diese Frage stellt das Kunstprojekt „Voices of Freiburg“ der beiden Künstlerinnen Annemarie Matzakow und Maria Cristina Tangorra.

Der Auftakt dieser zweijährigen Veranstaltungsreihe fand am 5. und 6. November 2018 in der Universitätskirche der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg statt. Angesichts von Flüchtlingsströmen, Krisen und Kriegen, digitaler Revolution und Neoliberalismus fragten die Kunstschaffenden nach dem, was wirklich zählt. Die Menschheit steht vor großen Herausforderungen. Kulturen, Religionen, Traditionen und Zukunftsvisionen verschiedenster Färbungen begegnen sich täglich. Konflikte und Potenziale liegen eng beieinander. Was hält unsere postmoderne Welt noch zusammen? Wo steuern wir hin? Eine begehbare Installation mit Beiträgen aus 20 Ländern soll Besucherinnen und Besucher ermutigen, eigene Texte zu formulieren. „Das Engagement der beiden Künstlerinnen mit „Voices of Freiburg“ ist ein wichtiger Impuls für die Zusammenarbeit von Kunst und Kirche und eine Chance, dem Anderen respektvoll zu begegnen“, so Johannes Baumgartner, Stiftungsdirektor der Stiftungen der Erzdiözese Freiburg. „Voices of Freiburg“ ist ein partizipatorisches Projekt im Spannungsfeld von Kunst, Kultur, Wissenschaft und Konfessionen und wird gefördert von der Erzbischof Hermann Stiftung, dem Kulturamt Freiburg, dem Tibet Kailash Haus und der Sparkasse Freiburg.

Foto: Maria Cristina Tangorra

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