Ein Wald, der Menschen hilft

Mitte Mai besuchte Erzbischof Stephan Burger „seinen“ Wald, den Linzerwald, in der Nähe von Pfullendorf.

Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg durch die Bäume am Rande des Örtchens Aach-Linz in der Nähe von Pfullendorf. Erzbischof Stephan Burger ist zu Besuch im Wald. Bei dem Vor-Ort-Termin überzeugt er sich davon, dass die Erträge auch in Zukunft gesichert sind. Denn der Wald, in dem sich der Erzbischof befindet, ist das Kapital des Erzbischöflichen Linzerfonds. Seit 1848 ist die Diözese im Besitz des 278 Hektar großen Walds. Mit den Erlösen aus der Vermarktung des Holzes unterstützt Erzbischof Burger Menschen in Not, wenn staatliche Mittel nicht vorgesehen oder nicht kurzfristig realisierbar sind. Bei seinem Besuch machte er sich ein Bild von der Zukunftsfähigkeit des Walds.  

„Die Kirche ist mit ihrem Wald auf dem Holzweg, aber auf einem positiven!“, so der Erzbischof nach den Ausführungen von Forstbezirksleiter Walter Jäger, Revierleiter Daniel Benz und des forstlichen Geschäftsführers Günter Jochum. Die Förster erläuterten die Entwicklung des Walds vom reinen Fichtenwald hin zu einem Mischwald. Ziel dabei ist es, die Stabilität des Walds gegenüber Stürmen, Borkenkäfern und der Klimaerwärmung langfristig zu verbessern. Auch wenn diese Maßnahmen die Reinerlöse in den nächsten Jahren zum Sinken bringen, sind sie doch wichtig, um den Wald, also das Kapital des Linzerfonds, zukunftssicher zu machen und langfristig erhalten zu können. Somit ist auch die Einhaltung der Satzung gewährleistet, die als zentrale Aufgabe vorschreibt, Erträge zu erzielen, sie auf Dauer zu sichern und damit notleidenden Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen.

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