Dambedei & Dinnede – Genüsse zwischen Kochtopf und Kirchturm

Die Nachfrage nach der ersten Auflage des Kochbuchs "Dambedei & Dinnede" war erfreulich groß. Nun gibt es eine zweite Auflage.

„Dambedei & Dinnede – Badische Genüsse zwischen Kochtopf & Kirchturm“ ist der Titel des Kochbuchs, das 2014 kurz vor dem Erntedankfest vom Erzbistum Freiburg vorgestellt wurde. Das „Referat Kirche und Ländlicher Raum“ unter der Leitung von Landvolkpfarrer Thomas Dietrich hatte - vom badischen Odenwald mit seinem Madonnenländle über Ober- und Hochrhein, Breisgau, Schwarzwald und Hohenzollern bis zum Bodensee - traditionelle Lieblingsrezepte gesammelt (auch die von Prominenten aus der Region), und in diesem Kochbuch zusammengestellt. Absicht ist es, den Einkauf in der Region zu fördern.

Essen im Wechsel von Traditionen und Jahreszeiten
Wer regional und saisonal essen möchte, kann sich an traditionellen kulinarischen Gerichten orientieren. Denn diese Bräuche wurden oft aus einem Wechselspiel der christlichen Traditionen des Kirchenjahres und der landwirtschaftlichen Notwendigkeiten heraus entwickelt. Sie machen sowohl bezogen auf die jahreszeitlichen Abläufe in der Landwirtschaft als auch für das Verwenden frischer Produkte aus der Region durchaus Sinn.

Unter dem Stichwort „Tradition trifft Moderne“ kommuniziert das Kochbuch, dessen Redaktionsleitung bei Dr. Jessica Knall lag, sowohl Hintergründe zum saisonal-regionalen Einkauf als auch die jeweils eigenen Geschichten einzelner Rezepte: Warum gibt es im Advent Früchtebrot? Was ist der christliche Grundgedanke zur Weihnachtsente? Warum zur Fasnacht Fettgebackenes? Und was meint man eigentlich mit „Dinnede“ und „Dambedei“?

Wildkräutersalat und Maultaschen von Schäubles Großmutter
Neben vielen Landfrauen aus der Erzdiözese steuerten insgesamt elf Prominente, die diese Idee des Einkaufs in der Region und damit die regionalen Betriebe unterstützen wollen, ihre eigenen Lieblingsrezepte bei. So wird neben den Maultaschen von der Großmutter Wolfgang Schäubles erläutert, warum die Maultaschen in der „Fastenzeit auch Herrgottsb'scheißerle“ genannt wurden. Der Schauspieler Martin Wangler, bekannt aus „den Fallers“, erklärt den ihn faszinierenden „Badischen Samstag“, Bettina Gräfin Bernadotte von der Insel Mainau empfiehlt einen Wildkräutersalat. Auch Bundestagsabgeordnete Ute Vogt, SC-Präsident Fritz Keller, Erzbischof Stephan Burger, Erzbischof em. Robert Zollitsch, Deutschlands führende Sommelière Natalie Lumpp, Jürgen Mack vom Europa-Park, der Freiburger OB Dieter Salomon und BLHV-Präsident Werner Räpple finden sich mit eigenen Rezepten im Buch wieder.

Das Kochbuch „Dambedei & Dinnede – Badische Genüsse zwischen Kochtopf und Kirchturm“, erscheint im Bauer-Verlag und ist dort direkt mit diesem Bestellschein oder im Buchhandel zu erwerben. Der Erlös kommt dem „Beratungsdienst Familie & Betrieb“ zugute.

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