Notstromaggregate für Freiburgs ukrainische Partnerstadt Lviv

Stromversorgung rettet Menschenleben in Krankenhäusern

Die Stiftungen der Erzdiözese reagierten gleich in den ersten Tagen des russischen Krieges gegen die Ukraine: Sie gingen auf die Stadt Freiburg zu und fragten nach, wo sie helfen könnten. Sie wurden gebeten, die Kosten von zwei Notstromaggregaten für die ukrainische Stadt Lviv zu übernehmen. Diese können im Krankenhaus bei einer Stromunterbrechung Menschenleben retten. Die Aggregate für insgesamt rund 68.000 Euro wurden zusammen mit vielen anderen Hilfsgütern von der Stadt Freiburg in mehreren Sattelzügen an die Partnerstadt Lviv (Lemberg) geliefert.

Millionen von Menschen aus der ganzen Ukraine sind mittlerweile vor den russischen Angriffen nach Lviv geflüchtet. Die Lage in der Stadt im Westen der Ukraine gilt als sicherer als im Rest des Landes, obwohl auch dort Raketeneinschläge das Leben der Bevölkerung unsicher machen. Viele Menschen, die aus allen Gegenden der Ukraine nach Lviv geflohen sind, sind verletzt, versehrt und brauchen dringende medizinische Versorgung in einem der Notfallkrankenhäuser der Stadt. Dort leistet das Personal unter Einsatz all seiner Kräfte medizinische Hilfe. Ein Stromausfall – selbst von ein paar Sekunden oder wenigen Minuten – gefährdet Menschenleben, wenn etwa lebensrettende Operationen unterbrochen oder gar abgebrochen werden müssen. Die Funktion der chirurgischen Geräte, die Überwachung der Patientinnen und Patienten oder die elektronisch dosierte Medikation – all dies ist auf eine durchgehende Stromversorgung angewiesen. Dafür braucht es ausfallsichere Stromaggregate. 

Erzbischof Stephan gewährte aus Mitteln der Stiftung Erzbischöflicher Stuhl die Förderung der zwei Notstromaggregate. 

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