Gelebte Inklusion im Café

Psychisch erkrankte Menschen erfahren Wertschätzung durch Mitarbeit im Service

Einen lang gehegten Traum hat sich der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Mannheim erfüllt: das Betreiben eines eigenen Cafés in Kombination mit sozialer Arbeit. Für sein Integrations-Café hat der SkF Mannheim auch eine Ape angeschafft. Das kleine Gefährt auf drei Rädern mit integrierter Theke ermöglicht eine Bewirtung und einen mobilen Betrieb nicht nur im Innenhof des SkF-Gebäudes.  

Mit dem kleinen integrativen Café bietet der SkF Mannheim eine sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeit für Menschen, die psychisch erkrankt sind. Diese erhalten durch den Arbeitsplatz im Café eine gesundheitsfördernde Tagesstruktur und können hier in einem alltäglichen Gastro-Setting den Kontakt zu nicht erkrankten Menschen aufrechterhalten. Durch die von Fachkräften angeleitete Servicetätigkeit im Café erlernen sie zudem hauswirtschaftliche Fertigkeiten. Das Mitarbeiten im Integrations-Café ermöglicht für psychisch erkrankte Menschen die Erfahrung der Wertschätzung, eine Erfahrung, die zu mehr Sicherheit und Stabilität führt. Gleichzeitig werden Gäste des Cafés durch das gemeinsame Miteinander für die Situation von psychisch erkrankten Menschen sensibilisiert und können Verständnis und Empathie entwickeln. Die Inklusion erkrankter Menschen wird hier in besonderer Weise durch Begegnung, Fürsorge und Miteinander möglich.

Das Integrations-Café Bee Five des SkF fördert die Toleranz für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Die Anschubfinanzierung übernahm die Stiftung Erzbischöflicher Stuhl der Erzdiözese Freiburg.

Foto: SkF Mannheim

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