„Was man eigentlich in 72 Stunden so schaffen kann“

Jugendliche arbeiten ehrenamtlich im Pfarrgarten von Angeltürn

Etwas in Gemeinschaft zu schaffen, das ist das Ziel der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). In Angeltürn war der Pfarrgarten Ziel des Tatendrangs. Mit Begeisterung stürzten sich die Jugendlichen des Stadtteils von Boxberg im Main-Tauber-Kreis auf die Arbeiten: Gemeinsam pflasterten sie einen Zufahrtsweg zur Garage und errichteten einen Altar im Garten für Messen im Freien. Sie mauerten den Sockel für eine Mutter-Gottes-Statue und bauten eine Sitzgruppe. Die Jugendlichen waren so motiviert bei der Sache, dass sie bereits nach 51 statt der geplanten 72 Stunden fertig waren. Mit einem Freiluftgottesdienst am neuen Altar weihten die Seelsorgeeinheit und die Jugendlichen die neue Anlage im Pfarrgarten feierlich ein.

Die zum zweiten Mal bundesweit ausgerufene und ehrenamtliche Aktion wollte den sozialen Zusammenhalt der jungen Menschen fördern. Wie gut dies gelang, zeigten die Rückmeldungen der Teilnehmenden, die von erstaunten „Was man eigentlich in 72 Stunden so schaffen kann“ über „Weil es einfach sehr schön ist, etwas als Gemeinschaft zu erreichen“, bis hin zu „Ich finde das Projekt sehr cool. Ich bin beeindruckt, wie viele Menschen hier mithelfen“ reichten.

Diese Mal lautete das Motto der 72-Stunden-Aktion „Uns schickt der Himmel“, und es beteiligten sich zwischen dem 23. bis 26. Mai 2019 bundesweit 160.000 Menschen in 3.400 Gruppen. Die Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei förderte die 72-Stunden-Aktion in Angeltürn mit 3.216 Euro.

Bildrechte: Kirchengemeinde Boxberg-Ahorn

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